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Yoga

Bei Yoga handelt es sich um eine jahrtausendealte Lehre, die ihren Ursprung in Indien hat. Sie umfasst geistige wie körperliche Übungen, wie Asanas (Körperübungen), Pranayama (Atemkontrolle), Yama, Niyama (Verhaltensregeln), Kriyas (Reinigungsübungen), Meditationen und vieles mehr. Wir gehen auf den Unterseiten individuell auf alle Teilbereiche ein und erschließen diese auch dem Laien.

Es gibt unzählige Formen des Yoga – im Westen verbindet man mit Yoga häufig fälschlicherweise eine Art Gymnastik – doch Yoga geht, korrekt ausgeführt, viel tiefer.

Yoga eignet sich für jeden Menschen jeden Alters – Yoga steht nicht für kryptische Verrenkungen, sondern für tiefe, fließende Bewegungen, ruhigen, tiefen Atem, Transformation, Kontemplation, Versenkung, Verjüngung und Entspannung, um schließlich eins zu werden mit sich selbst.

Yoga steht als unabhängige Instanz über allen Weltanschauungen und es handelt sich NICHT um eine Religion. Yoga ebnet uns den Weg, eins mit uns selbst, der Weltenseele, sowie der höchsten und reinsten Energie zu werden.

Der Begriff Yoga stammt aus dem Sanskrit und steht für  “yuga” yuj für: „anschirren, anbinden, anspannen. Es kann sowohl als „Vereinigung“ oder „Integration“ als auch im Sinne von “Anschirren” und “Anspannen” des Körpers an die Seele zur Sammlung und Konzentration verstanden werden. Welchen Weg der Verwirklichung einzuschlagen ist, ist laut Ayurveda individuell zu bestimmen und richtet sich nach dem Konstitutionstypus, dem sogenannten Dosha, denn die verschiedenen Richtungen unterscheiden sich mitunter erheblich voneinander.

 

Wirkung des Yoga

Yoga wurde aus der Beobachtung der Natur entwickelt mit dem Ziel, dass wir eine Verbindung mit unserem Selbst und auch mit der Umgebung, anderen Menschen, der Natur aufnehmen.

Yoga schenkt uns modernen Menschen einen wunderbaren Weg, um wieder Zugang zu uns selbst, zu unserem Gleichgewicht und somit der seelisches Gleichgewicht zu erlangen. Wir speichern Schmerz, Angst, Traumata, Enttäuschungen, Schmerz und alle negativen Erfahrungen in unserer Seele und in Form von energetischen Blockaden in unserem Körper. Durch die Abläufe der Asanas (Körperübungen) und Pranayama (Atemkontrolle) lösen wir diese energetischen Blockaden auf und verbinden uns wieder mit dem Göttlichen…

ARTIKEL GEKÜRZT

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Claudia Verde ist Autorin und Meditations-Lehrerin, Coach für Ernährung und ganzheitliche Lebensführung.
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  • Dynamische Meditation nach Osho

    ​Bei der dynamischen Meditation handelt es sich um ein eine körperlich und seelisch sehr aktive, tiefgreifende und effektive Meditationsform. Da alle spontan aufkommenden Gefühle ausgedrückt werden, wirkt diese Meditation sehr belebend und energetisiert so stark, dass man sie vor allem morgens – vorzugsweise direkt nach dem Aufstehen auf nüchternen Magen – praktiziert werden sollte. Es gibt zwar auch stille, kontemplative Phasen, doch die aktiven überwiegen.

  • Die sechs häufigsten Fehler von Meditations-Anfängern

    Nach wie vor besteht die Fehlannahmen, dass Meditation eher schwer zu erlernen ist und eher im Rahmen einer spirituellen Praxis für Heilige, Adepten und sonstig esoterisch ausgerichtete Menschen geeignet ist. Für Menschen, die in der modernen Welt leben eignen sich eher andere Entspannungsmethoden geeignet. Unter Anleitung eines erfahrenen Lehrers ist Meditation sehr einfach zu erlernen und macht von Anfang an große Freude. Es gibt spezielle Techniken wie die Transzendentale Meditation oder die Atemmeditation, die vor allem durch die Fokussierung eines bestimmtes Aspekts (Mantra, Atem) auch Anfänger sofort zu Erfolg führt. Selbstverständlich steigert sich der Entspannungs- und Versenkungserfolg im Laufe der Praxis.

  • Warum sollte man meditieren? Was bringt mir das?

    Alle Menschen teilen den gleichen Wunsch: innere Ruhe und Zufriedenheit, glücklich zu sein und Leiden möglichst zu vermeiden. Im Grunde verbringen wir alle unsere gesamte Lebenszeit damit, Glück, Frieden und Zufriedenheit zu erreichen – dies teilweise mit fragwürdigen Mitteln. Denn wenn wir einmal damit beginnen uns zu fragen, wo die tatsächliche Quelle des Glücks und des Wohlbefindens liegt werden wir das sicher nicht im Außen finden. Die äußere Welt ist in ständigem Wandel, wir leben unter sich ständig verändernden Bedingungen und haben im Großen und Ganzen keinen Einfluss darauf.

  • Vipassana Meditation

    Bei Vipassana-Meditation handelt es sich um eine der ältesten indischen Meditationstechniken, die ihren Ursprung im Theravada-Buddhismus hat. Vipassana wurde vor etwa 2500 Jahren von Buddha wiederentdeckt und als universelles Heilmittel für Körper, Seele und Geist erkannt und fortan gelehrt. Vipassana bedeutet aus dem Sanskrit übersetzt, Einsicht (pali) und schließlich Befreiung bezüglich der drei Daseinserscheinungen zu erlangen: die Unbeständigkeit aller materiellen Dinge (anicca), Leiden oder Leidhaftigkeit (dukkha) und das Nicht-Selbst (anatta). Vipassana steht folglich für eine Technik, die dem Übenden ermöglicht, Befreiung zu erlangen.

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