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Positive Wirkung von Meditation auf das Gehirn erneut wissenschaftlich bestätigt

Regelmäßige Meditationspraxis scheint morphologische Veränderungen in Gehirnarealen zu bewirken, die für sensorische Verarbeitung und Aufmerksamkeit steuern. Forschungen haben ergeben, dass die Gehirnrinde jener Probanden, die regelmäßig meditieren, wesentlich stärker entwickelt war, als bei Nichtpraktizierenden.

In einem Artikel des NeuroReport wurde die besagte Studie von der Gesellschaft der Neurowissenschaften in Washington DC einem Gremium vorgestellt. Die Studie wurde am 14. November in der Gesellschaft für Neurowissenschaften in Washington, DC vorgestellt.

Die Leiterin der Studie, Dr. Sara Lazar bestätigte, dass sie und ihr Team Beweise gefunden hätten, dass regelmäßige Meditionspraxis den alterungsbedingten Verfall spezifischer Gehirnareale verlangsamen und somit positiv beeinflussen könne.

Aufgrund von Fotoanalysen der Gehirnstruktur konnten die Wissenschaftler erkennen, dass jene Gehirnareale, die während einer Meditationssitzung stark aktiviert werden, bei Praktizierenden wesentlich stärker ausgeprägt war als bei deer Kontrollgruppe der Nichtpraktizierenden. Das gleiche galt für die veränderte Stärke des Cortex, der Hirnrinde, die mit der Verarbeitung verständnismäßiger und emotionaler Reize in Verbindung steht. In der Regel wird dieser Bereich im fortschreitenden Alter immer dünner – man könnte folglich darauf schließen, dass regelmäßige Meditation jenes Cortexareal stärkt und die Auffassungsgabe und das Erinnerungsvermögen positiv beeinflussen könnte.

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