Was ist der Nutzen täglicher Meditation? - Meditations-Portal.de
40773
post-template-default,single,single-post,postid-40773,single-format-standard,bodega-core-1.0.0,ajax_fade,page_not_loaded,,select-theme-ver-3.1,smooth_scroll,no_animation_on_touch,wpb-js-composer js-comp-ver-6.0.5,vc_responsive

Was ist der Nutzen täglicher Meditation?

Mit Hilfe von Meditation erreicht man eine tiefe, emotionale Stabilität in welcher der Praktizierende intensive Empfindungen erleben kann bei gleichzeitiger stiller, und vor allem gelassener Versenkung im eigenen Inneren.

Im Erfahrungsbereich dieser Geborgenheit in seiner eigenen Mitte wird ein tiefer Einblick und ein klares Verständnis in Bezug auf die eigenen Gedanken, Emotionen und Handlungen ermöglicht. Innerhalb dieses Erfahrungsbereichs wird deutlich, dass wir erkennen, dass Ängste, Befürchtungen, Unsicherheit und Sorgen meist durch eine negative Gedankenflut forciert wird – in unserem Erkennen, dass wir in unserem tiefsten Innern eine unantastbare, angstfrei, friedliche Kraft besitzen und uns auch jederzeit dorthin zurückziehen können, erreichen wir eine neue Dimension der täglichen Kontrolle in Bezug auf alle Erfahrungsbereiche des täglichen Lebens. Mit der Praxis der täglichen Meditation erschaffen wir uns einen Anker der Ruhe, ermöglichen uns ein gesteigertes Gefühl der Gelassenheit, des Gleichmuts (nicht zu verwechseln mit Gleichgültigkeit) der Akzeptanz und Empathie uns selbst wie auch anderen Menschen gegenüber.

Menschen die täglich meditieren, können ihre Anfälligkeit für Stress und hiermit verbundene Erkrankungen und Störungen reduzieren. Basierend auf klinischer Evidenz wie auch als auch bezüglich des theoretischen Verständnisses gilt Meditation als unterstützende Therapie für allgemeinen Angst- und Schlafstörungen, chronische Schmerzen, Psoriasis und Disthymie und wird bereits in vielen Kliniken auf der ganzen Welt eingesetzt. Meditation gilt als Zusatztherapie bei mittelschwerer Hypertonie (Bluthochdruck), Prävention von Herzstillstand (Herzinfarkt), Prävention der Arteriosklerose (Verhärtung der Arterien), Arthritis (einschließlich Fibromyalgie), Krebs, Schlaflosigkeit, Migräne und Prävention für einen Schlaganfall.

Meditation kann auch eine wertvolle, ergänzende Therapie bei der Behandlung von Krankheiten sein, die durch Stress verstärkt werden: z.B. Allergien und Asthma.

Im Jahre 1995 veröffentlichten die National Institutes of Health, “…dass Meditation und ähnliche Formen der Entspannung zu einer besseren Gesundheit, höheren Lebensqualität und folglich niedrigeren Kosten im Gesundheitswesen führen können … “*

* Quelle: http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/016383439500025M

  • Neuste Artikel
Claudia Verde ist Autorin und Meditations-Lehrerin, Coach für Ernährung und ganzheitliche Lebensführung.
  • Yoga

    Bei Yoga handelt es sich um eine jahrtausendealte Lehre, die ihren Ursprung in Indien hat. Sie umfasst geistige wie körperliche Übungen, wie Asanas (Körperübungen), Pranayama (Atemkontrolle), Yama, Niyama(Verhaltensregeln), Kriyas (Reinigungsübungen), Meditationen und vieles mehr.

  • Dynamische Meditation nach Osho

    ​Bei der dynamischen Meditation handelt es sich um ein eine körperlich und seelisch sehr aktive, tiefgreifende und effektive Meditationsform. Da alle spontan aufkommenden Gefühle ausgedrückt werden, wirkt diese Meditation sehr belebend und energetisiert so stark, dass man sie vor allem morgens – vorzugsweise direkt nach dem Aufstehen auf nüchternen Magen – praktiziert werden sollte. Es gibt zwar auch stille, kontemplative Phasen, doch die aktiven überwiegen.

  • Die sechs häufigsten Fehler von Meditations-Anfängern

    Nach wie vor besteht die Fehlannahmen, dass Meditation eher schwer zu erlernen ist und eher im Rahmen einer spirituellen Praxis für Heilige, Adepten und sonstig esoterisch ausgerichtete Menschen geeignet ist. Für Menschen, die in der modernen Welt leben eignen sich eher andere Entspannungsmethoden geeignet. Unter Anleitung eines erfahrenen Lehrers ist Meditation sehr einfach zu erlernen und macht von Anfang an große Freude. Es gibt spezielle Techniken wie die Transzendentale Meditation oder die Atemmeditation, die vor allem durch die Fokussierung eines bestimmtes Aspekts (Mantra, Atem) auch Anfänger sofort zu Erfolg führt. Selbstverständlich steigert sich der Entspannungs- und Versenkungserfolg im Laufe der Praxis.

  • Warum sollte man meditieren? Was bringt mir das?

    Alle Menschen teilen den gleichen Wunsch: innere Ruhe und Zufriedenheit, glücklich zu sein und Leiden möglichst zu vermeiden. Im Grunde verbringen wir alle unsere gesamte Lebenszeit damit, Glück, Frieden und Zufriedenheit zu erreichen – dies teilweise mit fragwürdigen Mitteln. Denn wenn wir einmal damit beginnen uns zu fragen, wo die tatsächliche Quelle des Glücks und des Wohlbefindens liegt werden wir das sicher nicht im Außen finden. Die äußere Welt ist in ständigem Wandel, wir leben unter sich ständig verändernden Bedingungen und haben im Großen und Ganzen keinen Einfluss darauf.

  • Vipassana Meditation

    Bei Vipassana-Meditation handelt es sich um eine der ältesten indischen Meditationstechniken, die ihren Ursprung im Theravada-Buddhismus hat. Vipassana wurde vor etwa 2500 Jahren von Buddha wiederentdeckt und als universelles Heilmittel für Körper, Seele und Geist erkannt und fortan gelehrt. Vipassana bedeutet aus dem Sanskrit übersetzt, Einsicht (pali) und schließlich Befreiung bezüglich der drei Daseinserscheinungen zu erlangen: die Unbeständigkeit aller materiellen Dinge (anicca), Leiden oder Leidhaftigkeit (dukkha) und das Nicht-Selbst (anatta). Vipassana steht folglich für eine Technik, die dem Übenden ermöglicht, Befreiung zu erlangen.