Meditations-Portal.de | Dynamische Meditation nach Osho
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Dynamische Meditation nach Osho

Bei der dynamischen Meditation handelt es sich um ein eine körperlich und seelisch sehr aktive, tiefgreifende und effektive Meditationsform. Da alle spontan aufkommenden Gefühle ausgedrückt werden, wirkt diese Meditation sehr belebend und energetisiert so stark, dass man sie vor allem morgens – vorzugsweise direkt nach dem Aufstehen auf nüchternen Magen – praktiziert werden sollte. Es gibt zwar auch stille, kontemplative Phasen, doch die aktiven überwiegen.

 

Was macht die dynamische Meditation nach Osho aus?

Die dynamische Meditation setzt sich aus fünf aufeinander aufbauenden Phasen zusammen:

Phase 1) Stehend atmet man schnell mit geschlossenen Augen etwa 10 Minuten tief und schnell durch die Nase ein und aus. Der Körper darf sich frei bewegen, hüpfen, sich hin und her wiegen, wippen, schaukeln, torkeln. Jede Körperhaltung ist erlaubt, die bewirkt, mehr Luft in die Lungen aufzunehmen und somit mehr Sauerstoff.

Phase 2) Die zweite, zehnminütige Phase steht für den vollkommen freien und spontanen Selbstausdruck. Man darf tanzen, sich auf dem Boden rollen, schreien, weinen, man darf die Wut herausbrüllen, selbst wenn man sich das noch nie zuvor getraut hat. In dieser Phase ist alles erlaubt und sogar gewollt. Man geht tief in jedes Gefühl, das hochkommt und drückt es aus – selbstverständlich ohne andere Teilnehmer anzugreifen. Allerdings sollte keiner der Gefühlsausdrücke auf eine der anwesenden Personen gerichtet werden. Alle unterdrückten Gefühle, die bislang im Unterbewusstsein verborgen lagen, dürfen und sollen nun zugelassen und ausgedrückt werden.

Phase 3) In der dritten Phase hüpft man etwa 10 Minuten und ruft dabei Hoo Hoo Hoo… Das wirkt zunächst befremdlich und man findet das anfänglich lächerlich und sonderbar – doch nach und nach wandert die Vibration der Stimme immer weiter nach unten und lässt gleichzeitig die in den unteren Zentren gespeicherte Energie nach oben drängen. Es ist äußerst wichtig, während dieser Phase die Arme locker seitlich vom Köper zu halten.

Phase 4) In der vierten Phase geht man in die absolute Entspannung und Ruhe. Man legt sich bequem auf den Rücken und genießt, wie man alles loslässt. Man versucht, sich vollkommen dem Kosmos hinzugeben und zu vertrauen. Man geht in die absolute Entspannung und genießt die enorme Menge an Energie, die man in den ersten drei Phasen aufgebaut hat. Man ist wie ein Tropfen in einem riesigen Meer der Ruhe und Stille.

Die dynamische Meditation nach Osho und ihre Wirkung

Diese Technik befreit die Seele und den Körper und führt somit zu einem stetigen Wandel, falls man regelmäßig praktiziert. Sie ist vor allem für Menschen geeignet, die selten still sitzen können und schwer in die Entspannung kommen, da sie zu verspannt sind.

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Claudia Verde ist Autorin und Meditations-Lehrerin, Coach für Ernährung und ganzheitliche Lebensführung.
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    Nach wie vor besteht die Fehlannahmen, dass Meditation eher schwer zu erlernen ist und eher im Rahmen einer spirituellen Praxis für Heilige, Adepten und sonstig esoterisch ausgerichtete Menschen geeignet ist. Für Menschen, die in der modernen Welt leben eignen sich eher andere Entspannungsmethoden geeignet. Unter Anleitung eines erfahrenen Lehrers ist Meditation sehr einfach zu erlernen und macht von Anfang an große Freude. Es gibt spezielle Techniken wie die Transzendentale Meditation oder die Atemmeditation, die vor allem durch die Fokussierung eines bestimmtes Aspekts (Mantra, Atem) auch Anfänger sofort zu Erfolg führt. Selbstverständlich steigert sich der Entspannungs- und Versenkungserfolg im Laufe der Praxis.

  • Warum sollte man meditieren? Was bringt mir das?

    Alle Menschen teilen den gleichen Wunsch: innere Ruhe und Zufriedenheit, glücklich zu sein und Leiden möglichst zu vermeiden. Im Grunde verbringen wir alle unsere gesamte Lebenszeit damit, Glück, Frieden und Zufriedenheit zu erreichen – dies teilweise mit fragwürdigen Mitteln. Denn wenn wir einmal damit beginnen uns zu fragen, wo die tatsächliche Quelle des Glücks und des Wohlbefindens liegt werden wir das sicher nicht im Außen finden. Die äußere Welt ist in ständigem Wandel, wir leben unter sich ständig verändernden Bedingungen und haben im Großen und Ganzen keinen Einfluss darauf.

  • Vipassana Meditation

    Bei Vipassana-Meditation handelt es sich um eine der ältesten indischen Meditationstechniken, die ihren Ursprung im Theravada-Buddhismus hat. Vipassana wurde vor etwa 2500 Jahren von Buddha wiederentdeckt und als universelles Heilmittel für Körper, Seele und Geist erkannt und fortan gelehrt. Vipassana bedeutet aus dem Sanskrit übersetzt, Einsicht (pali) und schließlich Befreiung bezüglich der drei Daseinserscheinungen zu erlangen: die Unbeständigkeit aller materiellen Dinge (anicca), Leiden oder Leidhaftigkeit (dukkha) und das Nicht-Selbst (anatta). Vipassana steht folglich für eine Technik, die dem Übenden ermöglicht, Befreiung zu erlangen.